Nachlassstundung

Sanierung

Die Touristische Unternehmung Grächen hat aufgrund der drohenden Zahlungsunfähigkeit per 08.02.2024 die provisorischen Nachlassstundung beantragt. Dieser wurde vom Sachwalter und dem Bezirksgericht zugestimmt. Seit dem 08.06.2024 bis zum 08.06.2025 konnte die TUG AG erfolgreich in die definitive Nachlassstundung überführt werden, welche bei Aussicht auf eine erfolgreiche Sanierung noch max. 12 Monate verlängerbar wäre. Es hätte auch andere Vorgehensweisen gegeben, welche aus verschiedenen Gründen nicht gewählt wurden. Wir befinden uns nun auf dem beschwerlichen Weg der Nachlassstundung, welcher konsequent und ohne weitere Diskussionen umgesetzt werden muss.

Vier Punkte

Konzept


Das Ziel der definitiven Nachlassstundung ist der Abschluss eines Nachlassvertrages mit Dividendenvergleich. Das aktuelle Sanierungskonzept sieht eine Kapitalherabsetzung in der Höhe von 90%, einen Forderungsverzicht in der Höhe von 80% und eine Rekapitalisierung im Rahmen einer Aktienkapitalerhöhung von mindestens 6 MCHF vor.

Damit die Sanierung erfolgreich umgesetzt werden kann und das Unternehmen langfristig auf gesunden Beinen steht, stehen am Anfang der Sanierung operative Massnahmen. Diese wurden zum Teil bereits diesen Winter erfolgreich umgesetzt, wie beispielsweise die Kündigung des Energieliefervertrages. Danach müssen die Aktionäre einer Kapitalherabsetzung in der Höhe von 90% zustimmen. Dies werden sie nur tun, unter der Voraussetzung, dass die Gläubiger einem Forderungsverzicht in der Höhe von 80% zustimmen. Die Gläubiger stimmen einem Forderungsverzicht nur zu, wenn die Fortführung der Gesellschaft mittels einer erfolgreichen Rekapitalisierung von mindestens 6 MCHF gesichert ist. D.h. sämtliche Entscheide sind miteinander verbunden und gegenseitig bedingt.

Plakativ aufgezählt bestehen die Sanierungsschritte aus vier Punkten:

  1. Umsetzung von operativen Massnahmen zur Rentabilitätssteigerung
  2. Zustimmung der Aktionäre zu einer Kapitalherabsetzung in der Höhe von 90%
  3. Forderungsverzicht der Gläubiger in der Höhe von 80%
  4. Fortführungsfähigkeit mittels einer Rekapitalisierung in der Höhe von mindestens 6 MCHF

Der aktuelle Stand beträgt

Letztes Update: 26.3.2025
Wird alle 2-3 Tage aktualisiert

Zugesichert2’100’000.00
Gezeichnet1’935’000.00
Spenden15’248.00
Total:4’050’248.00

Zeichnungsliste

Ramon Zenhäusern

Es wäre schade, wenn es kein Skigebiet in Grächen mehr geben würde. Ich habe auf der Hannigalp viele Trainingsstunden verbracht, die mir zu meinen Erfolgen verholfen haben. Ich wünsche euch viel Erfolg bei der Aktienzeichnung.

Ramon Zenhäusern
Skirennfahrer

Martin Schürch

In den kommenden Monaten hat die Zukunft der Bergbahn in Grächen höchste Priorität. Eine erfolgreiche, nachhaltige Sanierung ist entscheidend für die Tourismusbranche die Gemeinde und die Region. Die Unterstützung aller ist notwendig, damit diese Rekapitalisierung gelingt. Jeder, der an Tourismus in Grächen interessiert ist, sollte sich der Dringlichkeit bewusst sein und aktiv mithelfen.

Martin Schürch
Gemeindepräsident

Philipp Possa

Dank der Nachlassstundung konnte der Betrieb und insbesondere die Wintersaison 2024/2025 der TUG AG gesichert werden. Nun gilt es Mittels einer genügenden Rekapitalisierung die Sanierung umzusetzen. Die Sanierung ist zwingend notwendig, um den Konkurs über die TUG AG abzuwenden und erfolgreich aus der gerichtlichen Nachlassstundung entlassen zu werden.

Philipp Possa
Sachwalter Transliq AG

Zämu ver Grechu

Werden Sie noch heute aktiv und begeben Sie sich auf eine spannende Reise, um die Ziele von Grächen zu erreichen.